2008

Dezember 26, 2008

da saß ich also…
das telefon stand vor mir und ich hörte sie.
2008 einfach nicht nur ein jahr sondern unser jahr, das prägenste jahr, dass es bisher gab.
es ist soviel passiert, wir durften soviel erleben man kann das ganze nicht einfach in worte fassen.
wir durften gemeinsam mit anderen die ‘goldenen zeiten’ erleben oder vielleicht war es wegen den anderen gerade die ‘goldene zeit’.
ab und zu überkommt mich das gefühl von damals und der geruch. ich nehme nicht viel intensiv wahr aber damals brannte sich das ein.
die ganze zeit brannte sich ein. die musik brannte sich ein. die menschen brannten sich ein. und die worte brannten sich ein.
ich verbinde nichts mit meinem geburtsort ich verbinde viel mehr mit dieser einen stadt und vielleicht zieht es mich gerade deswegen dorthin.
leben will ich dort, etwas aufbauen, ab und zu in den erinnerungen schwelgen und nachdenken über diese großartige zeit über diese prägende zeit.
wenn ich von dieser zeit erzähle, bricht die euphorie aus mir heraus. andere verstehen das nicht, halten es für verrückt was damals war.
doch wir waren mittendrin. wenn wir daran vorbeigehen werden wir die bilder vor uns sehen und der geruch kommt in unsere nase und die einnerung verweilt für einen kurzen augenblick in uns doch anschließend werden wir wieder unseren weg gehen. und ich in meine karriere viel nerven und zeit verschwenden um etwas produktives zu schaffen.
was bleibt sind die erinnerungen, die gefühle, die menschen, die musik, der duft, die ecken und die worte.

Eine Antwort schreiben